Am 5. Februar 2026 fand der 4. Waldkongress in Frankfurt statt. Klima- und Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez lud gemeinsam mit der Abteilung StadtForst des Frankfurter Grünflächenamtes zum fachlichen Austausch ein:
Waldentwicklung, Artenschutz, Biodiversität und Verkehrssicherung: Wie können wir aktuelle Herausforderungen in der forstlichen Praxis meistern – auch mit Hilfe von künstlicher Intelligenz
Wälder stehen vor großen Herausforderungen: Steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge, Extremwetter und neue Schädlinge belasten die Ökosysteme und verändern Lebensbedingungen von Bäumen und Tieren. Auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Faktoren wirken auf Wald und Biodiversität ein.
Die Tagung bereicherte über 200 interessierte Menschen aus Wissenschaft und Praxis mit Hintergrundinformationen, Forschungsergebnissen und praktischen Beispielen zu Themen wie Arten- und Biotopschutz, klimaresiliente Baumarten, Waldgesundheit sowie Brandschutz, Risikomanagement und Verkehrssicherung. Alle diese Themen gewinnen an Bedeutung. Für Forstleute bedeutet das neue Komplexität. Um diese Aufgaben zu bewältigen, sind präzise Daten – zu Baumarten, Waldgesundheit und Klimaprognosen – sowie Methoden erforderlich, die sie effizient auswerten.
Auf dem 4. Waldkongress in Frankfurt wurden moderne Analyseverfahren diskutiert – mit Fokus auf Waldentwicklung, Baumarteneignung, Arten- und Biotopschutz und Verkehrssicherung – stets vor dem Hintergrund aktueller und künftiger Bedingungen.
Hier können Sie sich die Präsentationen noch einmal ansehen.
Begrüßung und Einführung:
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, Frankfurt a. M. &
Dr. Tina Baumann, Leiterin der Abteilung StadtForst, Grünflächenamt Frankfurt a. M.
Moderation: Stephan Hübner, Hessischer Rundfunk
PD Dr. Tobias Schlechtriemen, Mia Unverzagt, Institut für Soziologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Thomas Breunig, Forstdirektion Freiburg: Zwischen Skepsis und Zuversicht: Wie Forstfachleute den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Forstpraxis sehen am Beispiel eines KI-Tools für den Waldbau
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Prof. Dr. Fabian Faßnacht, Institut für geographische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin: Möglichkeiten und Herausforderungen von Fernerkundungsverfahren für die Charakterisierung von Wäldern und Einzelbäumen
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Dr. Somidh Saha, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruhe Insitute of Technology (KIT): Anwendung von digitalen Zwillingen und KI zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit von Bäumen
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Frank Rinn, RINNTECH Technik zur Prüfung von Bäumen und Hölzern, Heidelberg: Moderne Analyse und Beurteilung der Bruch- und Standsicherheit von Bäumen
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Jonas-Dario Troles, Lehrstuhl für kognitive Systeme, Otto-Friedrich-Universität Bamberg: BaKIM – den Wald trotz lauter Bäume sehen
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Dr. Frauke Fischer, Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie, Biozentrum Universität Würzburg: Kann KI die Natur retten? Neue Ansätze im Arten- und Biotopschutz
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Podiumsdiskussion mit allen Beteiligten:
Pressestimmen (Auswahl):
Mit KI den Frankfurter Stadtwald retten (05.02.2026, Frankfurter Rundschau)